Kabel und Hüllen
Bei Rennrädern mit Felgenbremsen sind Bremszüge und Außenhüllen sehr oft der Grund für ein schwammiges, lautes oder ungleichmäßiges Bremsgefühl. Viele denken zuerst an die Beläge, dabei hängt die Hebelkraft stark von der Reibung in der Hülle und vom Zustand des Zuges ab. Ein oxidierter Zug, eine gequetschte Hülle oder zu enge Radien unter dem Lenkerband – und plötzlich muss man stark ziehen, der Rücklauf ist träge und die Leistung schwankt, besonders bei Nässe. Entscheidend ist die Kompatibilität: Rennradzug, Endkappen, Hüllendurchmesser und vor allem ein sauberer Innenliner, der nicht „klebt“. Ein häufiger Fehler ist, nur den Zug zu tauschen und die alten Hüllen zu lassen, oder die Hülle zu kurz zu schneiden: Dann läuft der Zug schräg, die Reibung steigt und die Bremse verstellt sich schneller. Ebenso typisch: Endkappen und Anschläge ignorieren, obwohl eine schlecht geschnittene Hülle oder ein falsches Ende den Zug beschädigt und Ausfransen begünstigt. Shimano ist hier eine naheliegende Referenz, weil Standards und Passform zuverlässig sind, und Trek (häufig über Bontrager bei bestimmten Setups) hat ebenfalls Montagen, bei denen saubere Kompatibilität zählt. Richtig verlegt geben Züge und Hüllen einen leichten Hebel, schnellen Rücklauf und besser dosierbares Bremsen – genau das, was man bei Tempo, Abfahrten und schlechtem Wetter braucht.
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