Bremsbeläge
Bremsbeläge am Rennrad mit Felgenbremsen entscheiden über Leistung und Sicherheit, aber nur, wenn die Mischung zur Felge passt. Auf Aluminiumfelgen will man einen Belag, der gut zupackt, nicht dauernd quietscht und nicht zu schnell verglast. Bei Carbonfelgen ist es noch kritischer: falscher Belag bedeutet weniger Bremskraft, Hitze an der Bremsflanke und im schlimmsten Fall Schäden an der Felge. Deshalb muss man vor dem Kaufen klar wissen, ob Alu oder Carbon gefahren wird – sonst bekommt man ein Setup, das gefährlich ist und trügerisches Vertrauen gibt. Auch die Kompatibilität zählt: manche Beläge sind für klassische Rennrad-Belaghalter, andere als Cartridge-System, und ein falscher Typ führt zu Spiel oder schwieriger Ausrichtung. Ein typischer Fehler ist, Beläge zu lange zu fahren oder schlecht einzustellen: sie streifen am Reifen, klemmen schief, quietschen, und Metallpartikel setzen sich in der Oberfläche fest, was den Felgenverschleiß beschleunigt. Gute Beläge brauchen zudem saubere Montage mit leichtem Toe-in, weil selbst die beste Mischung kein schiefes Setup kompensiert. Shimano deckt die klassischen Rennrad-Anforderungen sauber ab, SwissStop ist als Referenz für starke Mischungen und passende Optionen je nach Felge und Bedingungen bekannt, Bontrager ergänzt bei bestimmten Rennrad-Montagen, wenn man Standards konsequent halten will. Richtig gewählt bringen Beläge besser dosierbares Bremsen, weniger Geräusche und vor allem konstanten Grip von trocken bis nass.
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