Sättel
Ein City-Sattel entscheidet darüber, ob du entspannt fährst oder ob jeder Weg zur Belastung wird. In der Stadt sitzt man meist aufrechter als auf dem Rennrad, stoppt oft, fährt auch mal in Alltagskleidung – das verändert die Anforderungen deutlich. Kernpunkt ist die passende Breite zur Sitzknochenabstützung und zur Sitzposition. Ein zu schmaler Sattel konzentriert Druck und kann Taubheitsgefühle verursachen, ein zu breiter Sattel kann scheuern und den Tritt stören. Viele Fehlkäufe entstehen, weil man nach Optik oder „viel Gel“ auswählt. Polster kann sich zuerst bequem anfühlen, löst aber nicht das Problem, wenn Form und Breite nicht stimmen, und kann bei langen Fahrten Druckpunkte sogar verstärken. Eine zentrale Aussparung oder Flow-/Superflow-Formen können helfen, wenn es um Entlastung im Weichteilbereich geht, müssen aber zur Haltung und Einstellung passen, sonst kompensiert man mit falscher Neigung. Einstellung ist entscheidend: Höhe, Vor-/Zurück und vor allem ein neutraler Winkel, weil eine hochstehende Nase Druck erhöht und eine zu starke Neigung zum Rutschen und zu Handbelastung führt. Selle Royal ist im City-Bereich sehr präsent mit komfortorientierten Modellen, Selle Italia bringt viel Form-Know-how in unterschiedliche Sitzpositionen, Brooks steht für langlebige Leder- oder Cambium-Konzepte mit eigenem Fahrgefühl, SQ Lab arbeitet stark mit Breitenlogik und Druckverteilung, Bontrager bietet stimmige Commuter-Sättel, SMP hat sehr spezielle Formen, die bei passendem Profil hervorragend funktionieren können. Ein guter City-Sattel ist der, an den du während der Fahrt nicht mehr denkst.
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